Wer häufig Dokumente oder Fotos ausdruckt, merkt schnell, wie stark das ins Geld gehen kann. Zum Glück gibt es heute Gelegenheiten, den eigenen Drucker günstiger wieder flott zu kriegen, als sich zu Mondpreisen neue Patronen der Originalhersteller zu kaufen.
Anstatt gleich eine neue Epson Druckerpatrone bestellen, bieten Dienstleister im Internet an, verbrauchte Kartuschen für ihre Kunden wiederzubefüllen. Abgesehen von dem Verzug, der entsteht, sollte man gerade mal keinen Ersatz parat haben, fallen hierbei aber eben noch die Mehrkosten einer Leistung an.
Richtig Geld sparen kann, wer die leeren Druckerpatronen selber wiederbefüllt. Hierfür gibt es fertige Refill-Kits in allen Farben. Für um die 3 Euro können Sie die verbrauchte Patrone schnell wiederbefüllen. Das geht schneller und sauberer, als die meisten Neukunden dies erwarten dürften. Dem Kit liegt sowohl eine volle Farbspritze bei, als auch eine kleine Daumenpumpe. Erstere wird – nach beigelegter Anleitung – in den Füllstutzen der Kartusche gesteckt. Gleichzeitig erzeugt man mit der Pumpe an anderer Stelle einen leichten Unterdruck, um den Behälter der Patrone auch gänzlich füllen zu können. Anschließend werden die Stutzen mit beigelegten Streifen abgeklebt. Geübte Refiller brauchen dafür keine 3 Minuten.
Um auf diese Weise Kosten zu sparen, muss neben den Refill-Kits einmalig in einen Resetter investiert werden. Dieser kostet – je nach Modell – ca. 10 Euro und kann beliebig wieder verwendet werden. Er ist unbedingt notwendig, um der elektronischen Füllanzeige mitzuteilen, dass sie wieder bei 100 % steht. Tut man dies nicht, wird auch die (jetzt wieder) volle Patrone vom Drucker als nicht betriebsbereit eingestuft.